Werde Teil des Films

Interaktives Schaufenster

Mithilfe von Projektionen werden Interessierte eingeladen, stehen zu bleiben und in Echtzeit mit ihrem “Spiegelbild” im Fenster zu interagieren.

Die Video-Installation im Fenster bedient sich einer Video-Webcam. Diese ist NUR auf den markierten Bereich vor dem Studio 10 ausgerichtet und filmt nicht darüber hinaus. Die Kamera zeichnet Daten auf, die mithilfe von KI-Software ausgewertet werden. Das reine Video wird nicht gespeichert und es werden keine Gesichter aufgezeichnet. 

 

Kollektives Abstimmen

Entscheidungen für den Film werden an Besuchende der Ausstellung übergeben.
Dazu wird im Studio 10 eine interaktive Station (siehe Schema) aufgebaut.
Dort werden in regelmäßigen Abständen Fragen zum Film gestellt.
Interessierte dürfen sich für eine Seite entscheiden und mit dem Einwurf einer Kugel das
Endergebnis beeinflussen. Durch regelmäßiges Abstimmen werden die Menschen animiert, das Studio 10 mehrfach aufzusuchen.

Kettengeschichten

Wie kann man partizipatorisch an einem Drehbuch schreiben?
Ein inhaltlich sehr freies Format ist das der sogenannten Kettengeschichten: Statt einem linearen Handlungsbogen werden assoziative Geschichten aus einzelnen Sätzen zusammengesetzt. Diese ergeben am Ende einen Text, der als Grundlage für das Drehbuch benutzt werden soll.

Ich plane mit einem Skript von ca. 1500-2000 Wörtern, der Standard für Drehbuchautoren für ungefähr 10-15 Minuten Filmmaterial. Ein Satz sollte sich auf 20-30 Wörter belaufen. Daraus ergeben sich etwa 50-75 Papierkreise/Personen, die an dem Drehbuch teilnehmen können.